Feuerwehrübung im Freizeitbad AZUR

 


Ein Großaufgebot der Feuerwehren aus Ramstein-Miesenbach und Landstuhl absolvierte eine Übung am Freizeitbad AZUR

Einmal jährlich führen die Feuerwehren aus Ramstein-Miesenbach und Landstuhl eine gemeinsame Großübung durch. In diesem Jahr hatte man sich hierzu das Freizeitbad AZUR in Ramstein als Übungsobjekt ausgesucht, das wegen Wartungsarbeiten geschlossen war.

Schon bei der Alarmmeldung wurde den anrückenden Kräften klar, dass an diesem Nachmittag eine Menge Arbeit und taktisches Geschick von Nöten war um die gestellten Aufgaben zu lösen. So hatten die Übungsplaner im Technikbereich unter dem Schwimmbad einen Brand an einem Elektroschaltschrank dargestellt. Mehrere Mitarbeiter wurden in den stark verqualmten und weitläufigen Technikräumen vermisst.

Die „Besucher“ des Saunabereiches, dargestellt von den Jugendfeuerwehren aus Landstuhl und Ramstein, musste sich wegen der starken Rauchentwicklung in den Freibereich der Sauna flüchten und waren dort aus ihrer misslichen Lage zu befreien. In einem weiteren Einsatzabschnitt wurde die Ozonanlage in Mitleidenschaft gezogen. Die Besucher des Freizeitbades konnten sich nur noch auf die Empore im Schwimmbadgebäude retten, wo sie sich an einem Notausstiegsfenster lautstark bemerkbar machten. Sie wurden über die Drehleitern zügig in Sicherheit gebracht.

Die Kommunikation erfolgte über den Einsatzleitwagen des Landkreises Kaiserslautern der ebenfalls in Ramstein stationiert ist. Von der guten Zusammenarbeit der zwei gemischten Löschzügen machten sich der Kreisfeuerwehrinspekteur Hans Weber, sowie Ramsteins 1. Beigeordneter Ralf Hechler und sein Landstuhler Amtskollege Dr. Peter Degenhard ein Bild.

In der Abschlussbesprechung lobten die Übungsbeobachter das zielgerichtete und gründliche Arbeiten der eingesetzten Einheiten. Wie gründlich die Trupps in den verrauchten Kellerräumen nach vermissten Personen gesucht hatten, zeigte sich auch daran dass mehr Dummys gerettet wurden als man versteckt hatte. Der Grund dafür: Auch der gut verpackte Nikolaus des Schwimmbades wurde für einen Dummy gehalten und ins Freie verbracht.

Nachdem alle Feuerwehrfahrzeuge wieder einsatzbereit gemacht worden waren, trafen sich die Wehren zu einem gemeinsamen Grillabend an der Feuerwache in Ramstein.