Erdarbeiten und Leitungen für das Blockheizkraftwerk

 


Die Leitungen sind verlegt und die Gräben inzwischen wieder verfüllt. Nun wartet man auf die Lieferung des Kraftwerkes.

Ende Oktober hat der Verbandsgemeinderat die Aufträge zur Errichtung eines Blockheizkraftwerkes für das Freizeitbad AZUR in Ramstein gegeben. Nun konnten, rechtzeitig vor Beginn der frostigen Tage, die Stromkabel und Gasleitungen verlegt und die Versorgungsgräben wieder verschlossen werden. Das eigentliche gasbetriebene Blockheizkraftwerk wird in Containerbauweise erstellt und an die verlegten Leitungen angeschlossen. Ende Februar sollen die Module geliefert werden, so dass im März das Blockheizkraftwerk in Betrieb gehen könnte.

Die Kostenersparnis durch die moderne Technik liegt bei rund 100.000 Euro im Jahr. Zudem haben die Stadtwerke Ramstein-Miesenbach als örtlicher Versorger einen Baukostenzuschuss von rund 160.000 Euro gewährt. Bei Gesamtkosten der Baumaßnahme von rund 300.000 Euro werden die Aufwendungen für die neue Anlage bereits nach rund eineinhalb Jahren durch Einsparungen und Erträge gedeckt.

Bei der dezentralen Stromerzeugung im Blockheizkraftwerke wird die dabei entstehende Wärme dem Heizungssystem des Bades zugeführt und damit nutzbar gemacht. Durch die kombinierte Erzeugung und Nutzung von Wärme und Strom (Kraft-Wärme-Kopplung) wird nicht nur viel Energie eingespart, auch die CO2-Emissionen werden deutlich reduziert.


Der 1. Beigeordneter der Verbandsgemeinde Ralf Hechler an der Baustelle. Er erhofft sich Einsparungen von jährlich rund 100.000 Euro durch das BHKW.